Zwölfbildtechnik

Die Konstruktion einer Grundreihe von ausgewaehlten Emotionen geht auf meine Absicht zurück, die Wiederholung jedes Bildes solange wie möglich hinauszuschieben. Bildbetrachtungen sind generell durch eine traditionelle Sichtweise geprägt; die heute in einer photographischen Herangehesnweise gewöhnliche bildliche Abstrahierung laesst meine visuelle Atonalität zunaechst fremd und erschreckend erscheinen. Man kann meinen Ansatz als die progressive Antwort auf die in meinen Augen reaktionär gewordene Herangehensweise der Interpretation der momentanen vorherrschenden in bildlich manifestierten gesellschatftlichen Begebenheiten interpretieren. Allerdings ist der Umgang mit Zwölbildreihen bei mir nie so strikt wie etwa bei anderen Spinnern. Ich verteidige eine gewisse künstlerische Freiheit, die ich durch einen allzu orthodoxen Umgang mit der Zwölftbildechnik in Gefahr geraten sehe.

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